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lirik lagu in lieblicher bläue – hans werner henze

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in lieblicher bläue blühet
mit dem metallenen dache der kirchturm
den umschwebet geschrei der schwalben
den umgiebt die rührendste bläue
die sonne gehet hoch darüber und färbet das blech
im winde aber oben stille krähet die fahne
wenn einer unter der glocke dann herabgeht
jene treppen, ein stilles leben ist es
weil, wenn abgesondert so sehr die gestalt ist
die bildsamkeit herauskommet dann des menschen
die fenster, daraus die glocken tönen
sind wie tore an schönheit
nehmlich, weil noch der natur sind diese tore
haben diese die ähnlichkeit von bäumen des walds
reinheit aber ist auch schönheit
innen aus verschiedenem entsteht ein ernster geist
so sehr einfältig aber die bilder
so sehr heilig sind die, daß man wirklich
oft fürchtet, die zu beschreiben
die himmlischen aber, die immer gut sind
alles zumal, wie reiche
haben diese, tugend und freude
der mensch darf das nachahmen
darf, wenn lauter mühe das leben
ein mensch aufschauen und sagen:
so will ich auch sein? ja
so lange die freundlichkeit noch
am herzen, die reine, dauert
misset nicht unglücklich der mensch
sich mit der gottheit
ist unbekannt gott?
ist er offenbar wie der himmel?
dieses glaub’ ich eher
des menschen maaß ist’s
voll verdienst, doch dichterisch
wohnet der mensch auf dieser erde
doch reiner ist nicht der schatten
der nacht mit den sternen
wenn ich so sagen könnte, als der mensch
der heißet ein bild der gottheit